Seit 2008 werden Investmentbanker mit Geldgeilheit und Geldgier gleichgesetzt. Was ganz bestimmt auch bei bestimmten Personen so zutrifft. Allerdings soll man sich dabei immer bewusst sein, dass viele Investment(Banker) nur kleine sogenannte “Sachbearbeiter” sind, die von ihren Vorgesetzten angefeuert werden die grösstmöglichen Gewinne aus Verhandlungsgeschäften rauszuschlagen.

Daher finde ich es nicht immer ganz fair eine grosse Gruppe als Verursacher einer Weltweiten Krise darzustellen die eigentlich nicht die volle Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können.
Die Ökonomie kann relativ gut mit der Medizin verglichen werden. In beiden Bereichen gibt es Phänomene die sich mit Modellen nicht exakt beschreiben lassen. Allerdings wird bei neu aufkeimenden Krankheiten die ärztliche Wissenschaft aktiv und sucht nach Möglichkeiten diese einzudämmen. Bei der wissenschaftlichen Elite der Ökonomen habe gab es noch nicht allzu viele Stellungsnahmen zur Situation.
Doch weitaus tragischer ist die Tatsache, dass die Gesellschaft die wissenschaftliche Elite der Ökonomen nicht auffordert die bestehenden Modelle zu überarbeiten und zu überdenken. Die Professoren an den Universitäten werden von Staatsgeldern finanziert und aus meiner Sicht sind sie daher verpflichtet Lösungen zu erarbeiten.
Es ist so, dass die Banker in den “guten” Jahren mit ihren Geschäften sehr gut verdient haben. Allerdings gibt es sicher auch viele Privatpersonen, die mittels den Konstrukten und Produkten, die von diesen “Bankern” gebaut wurden gutes Geld verdient haben und die Produktion der toxischen Produkten gefördert haben.
Quelle Grafik: http://www.rhetorik.ch/Aktuell/08/09_19/index.html